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Abendspiel: FSV-Youngster erwarten Warens Seriensieger

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Von Pechvögeln und Spätstartern, Panini-Bildern und einer neuen Hymne: Ausnahmsweise rollt am Freitag-Abend im Malchiner Stadion der Ball. Zum Derby gegen Waren 09 wird’s nicht nur auf dem Rasen unterhaltsam zugehen.

Einer wird fehlen oder sich auf das nächste Derby gedulden müssen. Luca Dworatzek ist so etwas wie der Unglücksrabe der Malchiner Saison. Vor Saisonbeginn wechselte der Warener an die Peene. Doch mit einem Pflichtspiel für seinen neuen Verein hat es bislang nicht geklappt. So wird der Allrounder am Freitag-Abend langzeitverletzt zuschauen müssen. Auf eine doppelte Premiere dürfen sich die Besucher freuen. Im Rahmenprogramm präsentieren die Punktmusiker von Schwesterhärz die neue Hymne des Malchiner FSV. Dass es nicht nur musikalisch ein krachender Abend wird, dafür setzen sich die Akteure auf dem Feld ein. Übrigens: Die Malchiner Kicker sind ab Freitag in Form von Sammelbildern käuflich zu erwerben. Der Verkaufsstart erfolgt im Stadion.

 

Die klare 1:5-Hinspielklatsche machte nicht nur Holger Huhs zu schaffen. Der Malchiner Co-Trainer ärgerte sich über die deutliche Niederlage und hatte mehr als eine unruhige Nacht. Fußball-Unikat Huhs ist in der Warener Stadtverwaltung angestellt, bei den 09ern und an der Müritz bestens bekannt und feiert am Freitag seinen letzten Arbeitstag. Klar, dass es im Laufe des Tages ein Wiedersehen mit vielen alten Bekannten und einen Ausstand gibt. Am Abend soll dann im Malchiner Block-Stadion weiter gefeiert werden. „Ich hoffe, dass wir anders auftreten können als im letzten Match“, formuliert der Fast-Ruheständler, der in Sachen Fußball mit den Rot-Weißen noch lange nicht ans Aufhören denkt. Der Trainer hat noch einiges vor. Huhs und Dworatzek sind nur zwei von vielen Geschichten, die das Nachbarschaftsduell am Abend schmücken. Wenn um 19 Uhr im Block-Stadion das Landesligaduell des 24.Spieltags angepfiffen wird, wird es mehrere Widersehen geben. Immer wieder gabs zwischen den Vereinen Spielerwechsel. Dabei sind die sportlichen Vorzeichen klar zementiert. Die Wackerow-Truppe kommt mit breiter Brust an die Peene. Zuletzt siegte man quasi in Serie, während die blutjungen 1919er eine andere Serie unfreiwillig starteten. Gleich drei Niederlagen auf dem Buckel haben Weinreich, Emberger, Jähnke und Co. Alle gabs auf fremden Platz, nun frohlockt man endlich wieder mit einem Heimkick und der Kraft der eigenen Zuschauer.