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Dills krummes Derby-Ding

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Der FSV Malchin gewinnt das Nachbarschaftsduell gegen den SV Waren 09. Auch wenn es die 1919er mit dem Tore schießen schwer taten, fiel das Ergebnis völlig verdient aus.

Ein letztes Mal versuchte Hannes Jähnke am Freitag-Abend kurz vor 21 Uhr den Spielaufbau der Warener Gäste zu stören. Mit letzter Kraft hetzte der FSV-Attacke-Mann den Ball hinterher. Dann ertönte der Schlusspfiff. Jähnke fiel prompt in die Arme seines Gegenspielers. Es wurde eine winzige Szene vor fast 400 Zuschauern im Block-Stadion. Peter Munkelberg, zur Halbzeit eingewechselt, fing den Stürmer auf, ein kurzes Herzen der beiden Jugend-Kumpels, die auch schon auf der anderen Seite aktiv waren. Auf dem Rasen schenkten sich die Akteure nichts, boten einen klasse Fight und erlebten einen denkwürdigen Abend. Mit dem Abpfiff blieb den Gästen von der Müritz nur das Gratulieren übrig. Während 09-Coach Matthias Wackerow schon im Laufe der ersten Hälfte mit dem Auftritt seiner Elf haderte, wuchs das Malchiner Selbstbewusstsein. Dreimal tauschten die Gäste zur Pause, um aus dem 2:0-Rückstand noch einen Vorteil zu generieren. Klare Torchancen ließ die starke Malchiner Deckung einfach nicht mehr zu. Die letzte Instanz um die jungen Theo Ullrich, Louis Dill, Max Röhr und Florian Hensel wurde zur Bastion der Platzherren.

 

Anders wars vor dem Kasten von Benjmain Wegner. Schon in der allerersten Minute wurde der Keeper der 09er von seinen Vorderleuten allein gelassen. Jähnke verfehlte den Flachschuss knappstens. Immer wieder entwischten die flinken Platzherren ihren Gegnern. Eine solche Aktion führte zum 1:0. Eine Flanke von der Außenseite wollte David Schmidt ins Tor bringen. Sein Gegenspieler tat dies unfreiwillig. Dem Führungstor folgte ein wirklich krummes Ding. Louis Dill wollte das Leder einmal quer übers Feld dreschen. Tat er auch, dass sein Versuch aus mindestens 45 Metern im langen Eck landete, passte ins Feierkonzept der Gastgeber.

 

Hannes Kulartz hätte schon vor der Pause den dritten Malchiner Jubler nachschieben können, blieb jedoch nur zweiter Sieger im Duell mit dem Torwart. Zwar versuchten es die Gäste nach dem Wechsel mit einem Powerplay, blieben jedoch immer auf des Messers Schneide und vor allem deshalb in der Partie, da die Malchiner ihre Attacken nicht veredeln konnten.

 

FSV Malchin: Emberger, Ullrich, Hensel, Röhr, Dill, Siewert, Schmidt (63. Kruschel), Weinreich, Peters (57. Yildiz), Jähnke, Kulartz (81. Podgorskij)