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FSV vergeigt beim Schlusslicht

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„Der FC Rot Weiß Wolgast ist wieder da“, der Stadionsprecher konnte es nach dem Abpfiff gar nicht laut genug in sein Mikro brüllen. Wohl nicht mal die Wolgaster hatten mit einer derart klaren Angelegenheit im Kellerduell gerechnet. 6:2 fertigten sie den FSV Malchin ab. Malchins Auswärtspremiere erinnerte an schlimme Zeiten.

Zwar waren die letzten Auswärtsspiele der Peenestädter erfolglos, allerdings mit knappen Ergebnissen und ansprechenden Leistungen. Davon war am Sonnabend nur ein Mannschaftsteil ausgeschlossen. Erstmals in dieser Saison konnte der FSV-Angriff zwei Tore auf fremden Platz erzielen und einige Chancen mehr erspielen. Allein es reichte nicht. „Mit einer solchen Abwehrleistung werden wir gegen jede Mannschaft der Liga verlieren“, Mittelfeldmann Andy Weinreich nahm kein Blatt vor dem Mund und schäumte vor Wut. Ebenso Abwehrmann Peter Munkelberg. Die FSVer boten gerade in der Anfangsphase eine Harakiri-Veranstaltung. Erst nach rund 30 Minuten kamen die Gäste auch mental auf dem Platz an. Da stand es schon 3:1. Hannes Kulartz hatte postwendend die Wolgaster Ecken-Führung ausgeglichen. 1:1 hieß es nach 8 Minuten. Es folgten weitere krasse Abwehraussetzer. 2:1 nach zehn Minuten sowie das 3:1 standen noch aus. Es waren kaum 20 Minuten gespielt, da war das Selbstvertrauen des Malchiner Clans aufgebraucht.

Nico Libnow stand nach fast 8 Monaten wieder in der Startelf eines Punktspiels. Marcus Köllmann hütete das Tor für den verhinderten Richard Holst. Matthias Netling rückte nach langer Verletzung ins Mittelfeld, weil Paul Asmus krank fehlte. Die Malchiner Elf musste sich neu sortieren und konnte zu keinen Zeitpunkt an die Leistung der Vorwoche anknüpfen. Es folgten zehn Minuten der Hoffnung. Hannes Jähnke traf kurz vor dem Seitenwechsel zum 3:2. Das Match war offen und die Halbzeitpause nahe. Nach dem Pausentee hatten die Gäste eine bessere Aura sowie einen frischeren Auftakt. Matthias Netling fehlten nur Zentimeter zum 3:3. Sein Heber zog knapp am Pfosten vorbei. Die Phase war zu kurz. Ein Elfmeterpfiff beendete den Auftakt. Es war das 4:2. Wolgast war nun in seinem Element. Das 5:2 und 6:2 waren die logische Folge. Da halfen auch die finalen 10 Minuten nichts, in denen die Gäste mehrfach die Gelegenheit hatten das Ergebnis zu verkürzen.

Der FSV Malchin ist damit der Spieltagsverlierer. Als einziges Team aus dem Keller blieben die Rot-Weißen an diesem Wochenende punktlos.

FSV Malchin: Köllmann, Munkelberg, Rümker, Libnow (71. Kruschel), Hewelt (46. Hensel), Netling, Weinreich, Messing, Jähnke, Kulartz