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Verkehrte Landesliga-Welt: Malchin und Friedland überraschen

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Eindrucksvoll. Begeisternd. Erfolgreich. Eine personell gebeutelte FSV-Elf schaffte am Freitag-Abend nicht für möglich zu haltendes. Der TSV Friedland wurde mit 3:0 besiegt. Absolut verdient.

Drei Spiele lang traf der Malchiner Clan gar nicht. Gegen Neubrandenburg, Barth und Grimmen blieben die 1919er zuletzt in der Liga torlos. Am Freitag-Abend änderte sich diese Schreckensbilanz nach wenigen Sekunden. Hannes Jähnke beendete diese Durstrecke mit einem gekonnten 20 Meter Flachschuss, der nach 34 Sekunden ins rechte Friedländer Toreck einschlug. Es war der Auftakt einer starken Malchiner Leistung. Eine Performance, wie sie die 1919er lange Zeit nicht mehr ablieferten. Mannschaftlich geschlossen, taktisch gewieft, leidenschaftlich – nach exakt 90 Minuten hatte der Referee genug gesehen und der Gast, bis hierhin ungeschlagen, es eilig in den Bus zu kommen. Der Tross vom Hagedorn blieb in der gesamten Spielzeit ohne größere Torchance. Da waren die Platzherren bei dem Flutlicht-Kick anders drauf und versetzten ihren Anhang in beste Wochenendlaune. Klasse wie Felix Rümker und Hannes Jähnke Kapitän Andy Weinreich in Position brachten. Der Mittelfeldmann, längst Antreiber und Dauerläufer, besorgte das 2:0. Bis zum Seitenwechsel hätte es noch dicker kommen können für die Gang des Tabellenzweiten. Weinreich, Jähnke, Kruschel – das waren fette Möglichkeiten die da noch ausgelassen wurden.

 

Angeführt vom schier unzerstörbaren Abwehrboss Matthias Netling kontrollierten die Platzhirsche eher zurückhaltend den zweiten Part, lauernd auf die eine Lücke. Friedland, nun mit einer neuen taktischen Grundformation, mühte sich um eine Reaktion. Es blieb im Malchiner Mittelfeld, in dem auch Trainer Marcus Budniak mitwirkte, oft so strukturiert, dass das wenig Angriffsfläche war. In der 79. Minute wurde der Deckel draufgepackt als Hannes Jähnke einen fiesen Aussetzer der TSV-Mannen bestrafte. Sein Heber war der Endpunkt des zweiten Malchiner Saisonsieges. Einer Mannschaft in der mit Nico Libnow, Hannes Kulartz, Velimir Jovanovic, Paul Asmus, Toni Hewelt, Malte Emberger oder Marcus Köllmann gestandene Größen fehlten und einer Freitags-Elf auf dem Rasen, von der man höchst positiv überrascht sein darf.

 

FSV Malchin: Holst, Netling, Kruschel, Rümker, Pätzold, Munkelberg, Weinreich, Schmidt (14. Westphal), Budniak, Dill, Jähnke

   

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