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Blitzstarter lassen Friedland abblitzen

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Keine Spur von Heimspielmüdigkeit: Am Sonnabend präsentierte sich der Malchiner FSV als cooler Landesligist und ließ den TSV Friedland abblitzen. Der zuletzt starke Tross vom Hagedorn konnte in Malchin nicht überzeugen, wohl auch weil Coach Rene Peters etwas das Personal ausging, blieb das Match auf dem Malchiner Kunstrasen einseitig.

Am 10. Spieltag gab es einige FSV-Premieren der neuen Saison. Erstmals in dieser Spielzeit konnte der Malchiner FSV ein Spiel ohne größere Hängepartie über die 90 Minuten bringen. Die junge Malchiner Truppe zeigte eine erstaunlich routinierte Leistung und springt vorrübergehend sogar auf Platz drei Tabelle. „In der Rückrunde haben wir dann auch drei Auswärtsspiele in Serie. Von daher ist jeder Punkt den wir Luft nach unten bekommen können Goldstaub“, ordnete Marcus Budniak ein, dessen Mannschaft mit 17 Zählern bis hierhin eine klasse Runde spielt. Eine Spur von Heimspielmüdigkeit war bei den 1919ern nicht zu erkennen. Auch im vierten Heimmatch in Serie, Pokal und zwei Punktspiele gingen voraus, hatten die Platzherren einen guten Drive und erwischten einen Frühstart.

 

Bereits nach schirigestoppten 32 Sekunden war Hannes Kulartz vom TSV Abwehrradar verschwunden und schob ein. Anders als vor einer Woche gegen den VfL Bergen war das FSV-Mittelfeld sofort gut sortiert und lauffreudig. Bis zur Pause blieb Friedland um eine Antwort bemüht und produzierte vor allem bei Standards reichlich Gefahr. Nur mit erhöhtem Puls überstanden Hensel, Köllmann und Co die scharfen Hereingaben. Die Aufregung legte sich als Hannes Kulartz in der 59. Minute aus 23 Metern das 2:0 setzte. Keine Minute später spielte Georgios Poulios Daniil Podgorskij am langen Pfosten frei. Der Mittelfeldmann, mit dem Spitznamen Rudi, schob ein. Es war sein erster Pflichtspieltor im Dress der Peenestädter. Einen Höhepunkt produzierte Florian Hensel. Mit einem genialen 55 Meter Zuspiel hebelte der Verteidiger die gesamte TSV-Defensive aus. Pass-Empfänger Hannes Jähnke machte auch alles richtig. Nur der Innenpfosten verhinderte in dieser Situation den vierten Treffer der 1919er. Am letzten Akt war Hensel dann unfreiwillig beteiligt. Sein Foul stufte Schiedsrichter Raatz als elfmeterwürdig ein. Den Penalty parierte Malte Emberger, jedoch war er beim Nachschuss zum 1:3 Endstand chancenlos. Es änderte nichts an einem erstaunlich souveränen FSV-Auftritt. Mit den Auswärtsspielen bei Waren 09 und dem Grimmener SV sowie der Heimpartie gegen den VFC Anklam haben die 1919er Gelegenheit sich eine gute Ausgangslage für die Rückrunde zu erspielen.

 

FSV Malchin: Emberger, Dill, Köllmann, Hensel, Asmus, Schmidt, Weinreich, Jähnke, Poulios, Kulartz, Podgorskij (61. Peters)