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Abstiegsfrage: kleiner Malchiner Schritt, Gnoiens Sorgen sind größer

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Einen weiteren Schritt Richtung Klassenerhalt machte der Malchiner FSV am Sonnabend im Derby. Einen Dreier hätte die Budniak-Elf gebraucht,um sicher durch zu sein. Mit dem 1:1-Endstand können die 1919er leben. Der Gnoiener SV hat größere Sorgen, bleibt fünf Zähler hinter den Peenestädtern. Den großen Jubel gab es am Sonnabend nicht im Gnoiener Stadion. Die endgültige Frage über Klassenerhalt oder Abstieg wird später entschieden. Vielleicht am Sonntag, wenn die Mecklenburger Oberligisten ihren finalen Spieltag austragen. Wahrscheinlich aber am kommenden Wochenende, dem vorletzten Spieltag der Verbandsliga.

Die 200 Zuschauer sahen außer einem Blitzstart und einer kurzzeitig packenden Schlussphase, einen maues Duell. Während Hannes Jähnke in der 2. Minute alleine vor Bischoff stand und den Pfosten erwischte, war die Gnoiener Defensive schläfrig. Drei Minuten später schlug der flinke Mehmet Yildiz zu. Aus zehn Meter hatte er wenig Probleme die Gäste, unterstützt von einem starken Fantross, in Führung zu schießen. Der Platzherr hatte nun eine miese Ausgangslage noch einmal dramatisiert. Die Gnoiener Rechnung vor dem Anpfiff lautete: zwei Siege aus den zwei anstehenden Heimduellen mussten her. Dann sollte die Rettung gefeiert werden. Auf den dringend benötigten Dreier deutete nicht viel hin. Appiah und Peter verhaspelten sich immer wieder in der FSV-Deckung. Ohnehin hatten die Gäste taktisch flexibel nach weniger Minuten ihr Abwehrkonzept verändert. Die drückende Hitze machte zudem dem Schwung der Gastgeber zu schaffen.

 

Nach dem Wechsel neutralisierten sich zunächst beide Teams. Doch die finalen 20 Minuten weckten noch einmal Derbystimung. Regen setzte ein und verschafften der Truppe um Trainer Arne Schmiedeberg die zweite Luft. Appiahs Versuch ans Außennetz war der Vorbote. Netling, Klepper und Co waren doch verwundbar. Peter, unermüdlich emsig, zog die rechte Bahn auf. Die Flanke fand Gugat. Der traf per Kopf. Einen Viertelstunde war noch zu gehen, in welche der Platzregen den Spielern zu schaffen machte. Kulartz und Meier zeigten noch einmal Malchiner Offensivgeist. Für einen Sieg war es zu wenig. Ebenso wie die Gnoiener Kreativität fehlte. Verdiente Punkteteilung.

 

Steigt neben Mecklenburg Schwerin ein zweiter Verein aus Mecklenburg Vorpommern von der Oberliga ab, könnte es drei Absteiger in der Verbandsliga geben. Sicher sind der SV Görmin und der TSV Friedland abgestiegen. Pommern Stralsund (22 Punkte) und Gnoien (23) sind in Zugzwang. Zudem steht den Verantwortlichen der Warbelstädtern laut Gerüchteküche ein personeller Umbruch ins Haus. In der Abstiegsfrage könnte es auch noch Grimmen (27), Boizenburg (28) und Malchin (28) erwischen. Die Gnoiener Sorgen sind größer. Es gilt abzuwarten.

 

FSV Malchin: Müller; Rümker, Klepper, Libnow, Köllmann, Netling, Jähnke, Bergmann, Nennemann, Yildiz ( 72. Meier), Kulartz (85. Westphal)

   
   
   

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