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DFB-Stützpunkt Malchin: Fußball-Talente schwitzen weiter

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Ganz ohne Fußball geht’s nicht. Per Fern-Einheiten haben die Nachwuchskicker der Region die Chance sich weiter zu entwickeln und neue Kniffe zu lernen. Wöchentlich findet eine Online-Einheit statt, die die Talente quasi im Wohnzimmer besser machen kann. Obendrein gilt es noch zu warten. Nicht nur auf den Weihnachtsmann, sondern auf die Auswertung der ersten großen Leistungsüberprüfung.

Nun heißt es abwarten. Bevor die die Corona-Winterpause im Nachwuchs-Fußball griff, mussten die Mädchen und Jungen des DFB-Stützpunktes Malchin sich noch einmal mächtig ins Zeug legen. Die Testbatterie des Deutschen Fußball Bundes stand auf dem Trainings-Programm. Die Ergebnisse werden mit Spannung erwartet. Es war kein Jahr wie jedes andere, dies galt auch für die kleinen Talentschmieden des Deutschen Fußball Bundes (DFB). Deutschlandweit zieht der größte Verband der Welt in knapp 400 Stützpunkten die besten Spieler der Region zusammen, um wöchentlich eine extra Trainingseinheit zu absolvieren. Nicht jeder schafft den Sprung ins Trainingszentrum. Wer ersteinmal eine Einladung bekommen hat und dabei ist, hat auch nur eine allererste Hürde genommen. Nun gilt es sich zu beweisen und weiter zu steigern. Diese montägliche Übungseinheit hat es in sich, unterscheidet sie sich doch inhaltlich und thematisch häufig stark vom Vereinstraining.

Hinzu zum Trainingsbetrieb kommen Vergleiche mit anderen Stützpunktspielern aus Mecklenburg-Vorpommern. Nicht so 2020: Fast alle Sichtungsturniere fielen der Corona-Pandemie zum Opfer. Die Kicker des Malchiner Zentrums konnten im Dezember jedoch noch einen Höhepunkt erleben. Die Testbatterie machte Station in der Turnhalle Am Zachow. An verschiedenen Stationen galt es mit und ohne Ball nach Millisekunden zu jagen. Akribisch wurde die Halle vermessen, um exakt in der Zeitmessung zu bleiben wurde eine Lichtschranke installiert. In allen Stützpunkten wird der gleiche Test durchgeführt und absolviert. Die Universität Tübingen übernimmt die sportwissenschaftliche Betreuung und Auswertung.

„Die Ergebnisse spielen für unsere Trainingsarbeit eine große Rolle. So lassen sich weitere Schwerpunkte für jeden einzelnen Spieler kanalisieren“, erklärt Marcus Budniak. Budniak ist mit Tobi Andrys für den Malchiner Talentbereich zuständig. Sie betreuen derzeit 12 Spieler aus sechs Vereinen. Nicht nur Schnelligkeit ist entscheidend. Besonders beim Dribbling und der Ballkontrolle kennt die Uhr keine Gnade für die 9 bis 12-Jährigen Kicker, die sonst für Traktor Dargun, Waren 09, SV Teterow 90, Kickers JuS, dem Demminer SV 91 oder dem Malchiner FSV auf Punktejagd gehen. Montags, wenn der DFB ruft, spielt der Verein keine Rolle. Lernbereitschaft und Ehrgeiz stehen dann ganz oben.

 

Währen der Corona-Trainingspause werden die Kicker mit Hausaufgaben versorgt. Wöchentlich findet eine Online-Einheit statt, die die Talente quasi im Wohnzimmer besser machen kann. Bis es wieder los geht mit dem Präsenztraining, heißt es jetzt erst einmal warten auf die Testergebnisse.

   

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