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Ungleiches Duell bringt Selbstvertrauen

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Die letzte Szene war symbolkräftig: In der Nachspielzeit wühlte sich Niclas Riemer noch einmal an der gegnerischen Eckfahne durch und flankte den Ball in den Strafraum. Die große Torgefahr entsprang dieser Situation nicht, doch gehörte die Aktion des Matches dem FSV Malchin.

Man muss es schon einzuordnen wissen, wenn zwei A-Junioren-Teams gegeneinander antreten. So war es auch am Sonntag-Nachmittag. Der SV Pastow spielt nicht nur eine Liga höher in der Verbandsliga, sondern hat einen Kader, der fast ausnahmslos schon im Herrenbereich aktiv werden dürfte. Bei den Malchinern sieht diese Konstellation anders aus. Nicht wenige kommen gerade aus der C-Jugend. „Dass da körperlich andere Sphären auftraten, hat jeder gesehen. Doch wir konnten fußballerisch Akzente setzen“, strich Trainer Marcus Budniak nach dem Abpfiff fast nur Positives heraus.

 

Die Malchiner Mannschaft hatte in der ersten Hälfte einen mutigen Auftritt hingelegt, erspielte sich zahlreiche Eckbälle und hatte die Pastower Sturmreihe fast immer im Griff. „Vieles von dem was wir vor einer Woche noch anders gemacht haben, war nun besser. Das haben die Jungs gut umgesetzt“, fand auch Mannschaftsleiter Frank Dreher Lob für die Entwicklung. Doch nach dem Seitenwechsel stürzten die 1919er in ein kleines Tief. Ein Doppelschlag in der 52. Und 54. Minute, der die Randrostocker auf 3:0 in den Vorsprung brachte, entschied die Partie. Es dauerte, ehe die Rot-Weißen ihre erste Chance des zweiten Abschnitts verbuchen konnten. Doch sie kam. In der 83. Minute wurde Aaron Kruschel im Strafraum gefoult. Den fälligen Strafstoß versenkte Marc Neumann cool. Es ging noch einmal ein Ruck durch die Malchiner Elf, die nun zur Schlussoffensive blies. Im Endeffekt können die Malchiner viel Positives aus diesem alterstechnisch ungleichen Duell mitnehmen.

 

Am Sonnabend steht der nächste Prüfstein auf dem Programm. Ab 10 Uhr kommt es im Stadion zu einem Blitz-Turnier. Mit Blau Weiß Greifswald und dem SV Teterow 90 warten interessante Gäste.

 

FSV Malchin: Riemer (46. Schilling), Emberger, Morten (60. O. Schmidt), Neumann, Höfs, D. Schmidt, Minter, Peters, Al Waaqua, Kruschel, Kurtovic

   
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