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Kleines Feuerwerk zur Heimpremiere

Details

Als konnten sie es kaum erwarten stürmten die Landesliga-Fußballer in die Heimspielsaison. Schon zur Pause war das Spiel gegen Aufsteiger Rot-Weiß Wolgast entschieden. Da störte es nicht, dass die zweite Hälfte an die Gäste ging.

Zur Heimpremiere zündeten die Malchiner Fußballer ein kleines Feuerwerk. Mittendrin in dem 45-minütigen Spektakel war Velimir Jovanovic. Der Comebacker traf dreimal und legte einen vierten Treffer auf, sorgte so auch mit dafür den schmalen Malchiner Kader nicht in die Bredouille zu bringen. Mitte der zweiten Hälfte wich der Angreifer verletzungsbedingt, ließ sich auswechseln. Vom Malchiner 20-Mann-Kader blieben am Samstag nur elf Akteure einsatzbereit übrig. Einschulung, Krankheit, Verletzungen schlugen auch beim Liganeuling Rot-Weiß Wolgast durch. Die Malchiner Auswechselbank wurde von Trainer Marcus Budniak und Oldie Steffen Fiedler besetzt. Satte 7 Akteure unter der Altersgrenze von 20 Jahre schickten die Wolgaster ins Rennen. Sie hatten den besten Platz bei der FSV-Vorführung in Punkto Chancenverwertung.

Kaltschnäuzig und hocheffektiv traten die Platzherren bei brütender Hitze auf. Angeführt von Angreifer Jovanovic. Schon nach 5 Minute setzte sich der Stürmer gekonnt durch und traf zum 1:0. Es folgten zwei blitzsaubere Treffer. Die beste Kombination des Tages leitete Toni Hewelt an der Mittellinie ein. Andy Weinreich kam auf dem Flügel in Position und flankte maßgenau. „Jova“ war mit starkem Kopfballspiel zur Stelle. Vier Minuten später gings auf der andere Seite rund. Mika Höfs und Jova zogen die Abwehr auseinander. Weinreich, der die etatmäßigen Kapitäne Nico Libnow und Hannes Kulartz vertrat, blieb vor dem Torwart cool. Rechts unten zirkelte er den Ball ins Toreck. Es war die vierte FSV-Chance. Hannes Jähnke, Torschützenkönig der Vorsaison wollte da auch mitmischen. Trocken war sein Abschluss als er von der Strafraumkante zum 4:0 traf. Den Schlusspunkt des launigen ersten Abschnitts setzte Jovanovic, als er einen krassen Abwehrfehler bestrafte. 5:0 ein Achtungszeichen. Die Partie hatte nach dem Seitenwechsel noch Höhepunkte zu bieten. Initiiert wurde diese Highlights vom Gast. Stven Zok gelang nicht nur das erste Landesliga-Tor der Wolgaster Vereinshistorie, er schnürte gleich einen Doppelpack. Schon im ersten Abschnitt war der Gast keineswegs chancenlos oder klar unterlegen, nun kümmerte sich der Aufsteiger gar um ein Ergebnis-Wunder. Mit vereinten Kräften stemmten sich die 1919er dem entgegen, brachten letztendlich das Spiel unbeschadet nach Hause auch weil Keeper Malte Emberger noch zwei Chancen der Gäste entschärfte. Das Malchiner Punktekonto steht nun bei 4.

 

FSV Malchin: Emberger, Hewelt, Asmus, Netling, Pätzold, Kruschel, Schmidt, Weinreich, Jovanovic (66. Budniak), Jähnke (89. Fiedler), Höfs

   

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