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Malchiner Abwehr im Glück

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„Heute hatte ich mal kein Pech“, schmunzelte Nico Libnow. Der gebeutelte Abwehrmann des Machiner FSV hatte gut lachen, er und seine Kollegen erzitterten sich ein 1:0 im Heimduell gegen die Karlsburger Spielgemeinschaft.

Nein, Pech hatten die 1919er am Sonnabend nun wirklich nicht. Nach der Führung durch Hannes Kulartz aus der 50. Minute verlor die Elf um Trainer Marcus Budniak mehr und mehr die Kontrolle über das Geschehen.

Besagter Libnow, in der Vorwoche beim SV Görmin noch der den Ausgleich verursachende Unglückrabe, nagelte einen Fernschuss an die Latte. Wohl gemerkt, es war das Gebälk des eigenen Tores. Der Ball sprang vor der Linie auf und wieder ins Feld. Strafraum-Szenen wie diese hatten die Gäste um den umtriebigen Nick Lösel reichlich. Ecke um Ecke mussten die 1919er überstehen und schafften es irgendwie diesen eminent wichtigen Heimerfolg über die Runden zu bringen.

„Ich fand uns in der ersten Hälfte spielerisch sogar einen Tick besser“, runzelte Kulartz nach dem Abpfiff die Stirn. In der zweiten Hälfte war davon wenig zu sehen. Die Gegenstoßgelegenheiten sorglos verschwitzt. Zählbares in Form von Toren sprang aus dem ersten Durchgang nicht heraus. Jähnkes Pfostenheber war das Highlight bis das Duell in der 50. Spielminute eine andere Wendung nahm. An der Mittellinie ging Christoph Wotzlaw nach einem harmlosen Zweikampf mit Hannes Jähnke zu Boden. Der Unparteiische entschied auf Weiterspielen. Der FSV verweigerte es den Ball ins Aus zu geben. Es folgte der Siegtreffer, weil die Gäste quasi das Spielen einstellten. Es war die Szene des Spiels. Die Aufregung auf Seiten der Gäste war enorm. Die Malchiner konterten mit einem Verweis aufs Hinspiel. Bei der 6:0 Klatsche gab es eine ähnlich Situation, die seinerzeit die Hübner-Elf für sich nutzte. Nun hatte das Match Schlagzahl und bekam einen glücklicher Sieger.

 

FSV Malchin: Emberger, Asmus, Pätzold, Libnow, Rümker (82. Rambatt), Netling, Schmidt, Kulartz, Kruschel (74. Hewelt), Fischer, Jähnke

   

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