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FSV startet siegreich in den September

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Ein zittriger Triner Keeper machte es den Malchiner FSV etwas leichter. Tom Dost, Schlussmann des Rot-Weiß Trinwillershagen, erwischte am Sonntag nicht seinen Parade-Tag. Dabei war in Trinwillershagen alles für ein Fußballfest vorbereitet. Der Landesklasse-Vertreter lockte fast 200 Zuschauer auf die eigene feine Sportanlage. Der Rahmen stimmte. Der Gast von der Peene blieb cool.

Schon nach drei Minuten war Hannes Kulartz auf dem Weg zur Führung und brachte den Favoriten mit seinem Schuß unter die Querlatte auf Kurs. Die Startphase gehörte den führenden Gästen, Netling, Rümker und Fischer gingen gleich auf das 2. Tor. Jähnke markierte diesen Treffer in der 7. Minute. Das Schiedsrichtergespann pfiff das Ding zurück. Bei einem Einwurf soll der Torschütze im Abseits gelungert haben. Einen Videobeweis hätte diese Entscheidung kaum Stand gehalten. Es war der Zeitpunkt für die Triner, mehr in die Waagschale zu werfen. Antreiber Semrau ging forsch voran, angelte sich einen Ball und überlupfte den lange Holst im FSV-Gehäuse. Der 1:1-Ausgleich nährte die Hoffnung auf einen heißen Pokalnachmittag. Jähnke kühlte die Stimmung ab. Kulartz hatte wieder so ein Missverständnis im Strafraum der Gäste aufgedeckt, bediente seinen Nebenmann. 2:1. Die Entscheidung gelang den Gäste noch vor der Pause. Kurz vor der dem Seitenwechsel sprintete Ben Fischer durch die Abwehr und wurde auf dem Weg zum Tor gelegt. Eine Situation für Regelkundige. Da es keinen Strafstoß gab, wurde der Norbremsler per roter Karte des Feldes verwiesen. Das Thema Doppelsbestrafung interpretierte Hannes Jähnke malchinerisch schussgewaltig. Den Freistoß nagelte er ins Torwarteck. Zwei Tore hatten die 1919er nun im Gepäck und dazu einen Spieler mehr im Feld. Keeper Dost blieb gleich in der Kabine. Sein Auftritt war unglücklich. In der zweiten Hälfte fanden die Platzherren im manchmal auch nickligen Clinch sportlich nicht mehr den Weg ins Spiel. Hannes Kulartz per Doppelpack schraubte das Ergebnis sogar noch auf 5:1 davon.

 

Selten schafften es so viele Underdogs in die dritte Runde des Landespokals. Der Großteil der der finalen 32er-Teilnehmer kommt aus der Landesliga oder gar Landesklasse. Unter ihnen ist auch der Malchiner FSV. Die Prioritäten in den kommenden Spieltagen werden wichtigere sein. Nun wird der Malchiner Clan im Punktekampf Farbe bekennen müssen. Es stehen richtungsweisende Wochen auf dem Spielplan.

 

FSV Malchin: Holst, Pätzold, Köllmann, Rümker, Libnow, Asmus, Netling, Schmidt, Jähnke (72. Morten), Fischer, Kulartz (82. Weinreich)

   

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