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Aufholjagden der Remiskönige - das FSV-Jahr 2020

Details

Es wurde die Runde der Aufholjagden. In mehr als die Hälfte alle Begegnungen konnte der Malchiner FSV einen Rückstand aufholen. Dennoch: Es bleibt ein fragwürdiger Titel in dieser Corona-Pause. Nun wartet man auf den Neustart der Landesliga. Mitte Februar, so ist der Plan, wollen die Landesliga-Fußballer des FSV Malchin wieder auf dem Platz stehen um auf Torjagd zu gehen. Am 13. Februar soll der TSV Bützow zu einem Testspiel an die Peene kommen. Den Termin gilt es zunächst im Blick zu behalten.

Aktuell ruht der Spielbetrieb in Mecklenburg-Vorpommern und in Deutschlands Amateurligen. Eine Erkenntnis bleibt besonders hängen aus dem Jahr 2020: Zu verschenken haben die FSVer nix. Oftmals war ein Kraftakt notwendig, gar Zitterpartien um größeren Schaden abzuwenden. Zehn Punkte brachten Netling, Andrys, Yildiz und Co auf die Habenseite. Aus sieben Spielen entspricht diese Ausbeute eine mittelprächtige Bilanz. Quintessenz ist Platz 5 und Kontakt durchaus zum Keller der Tabelle, der mit 11 Teams kleinen Liga.

 

Bei einigen Entwicklungsmöglichkeiten der Mannschaft nach oben, in einem Bereich waren die 1919er top. Vor allem die Moral und den Auftritten nach dem Seitenwechsel konnten die Rot-Weißen einiges an Pfeffer verleihen. Nach der Kabinenpredigt ging es scheinbar oft besser. Nur im Match gegen den SV Siedenbollentin war dies nicht der Fall. Die Führung wurde verspielt. Das einzige Mal überhaupt im Jahr 2020. Schon zum Heimspielstart gegen Blau-Weiß Greifswald wurde deutlich, die zweite Hälfte war Malchiner Terrain. Die erste oftmals mau. Nach einer müden ersten Spielhälfte pfiff der Referee beide Teams mit einem torlosen Remis in die Pause. Nachdem die Kicker aus der Kabine kamen, drehten die 1919er auf. Es wurde ein 2:0 Erfolg und der einzige Heimsieg in dieser Runde.

 

Die starken zweiten 45 Minuten sicherten den Malchinern, bei denen Hannes Kulartz mit fünf Treffern und einigen Assists, zu überzeugen wusste gleich reihenweise Punkte beziehungsweise bewahrte sie vor Niederlagen. Es wurde zum Markenzeichen. Bei der SG Karlsburg/Züssow lagen die FSVer zur Pause 2:0 hinten. Punkte waren zu diesem Zeitpunkt kaum noch greifbar. Es folgte ein Pätzold-Paß quer übers Spielfeld, der in die Geschichte dieser Halbrunde einging. Kulartz nahm das Zuspiel mit und traf zum Anschluss. Matze Netling markierte sogar noch das umjubelte Tor zum 2:2. Gegen Hanse Neubrandenburg war es ähnlich. Hannes Jähnke konnte den knappen, seinerzeit eher unglücklichen Pausenrückstand in ein 1:1 verwandeln. Ein wiedereinmal wichtiger Auswärtspunkt.

Das Highlight des Jahres 2020 folgte im Greifswalder Volksstadion. Wieder wars eine starke zweite Hälfte, der junge Jakob Wagenknecht drückte 3 Minuten vor dem Ende den Ball zum 4:4 über die Linie. Ein irrer Fight, gehören die Greifswalder neben dem SV Siedenbollentin zu den Top-Teams.

 

Nebeneffekt: Die FSVer sind die Remiskönige der Liga. Viermal teilte sich die 1919er die Punkte mit ihren Kontrahenten. So oft wie kein anderes Team der Liga. Zwei Siege (gegen Teterow und Blau-Weiß Greifswald) stehen eine Niederlage gegenüber. Soweit die Bilanz nach einem Drittel der Saison. Immer noch zu früh für ein kerniges Fazit. Die abgesetzten Duelle gegen Friedland (A), Görmin (H) und Penkun (A) fehlen. Sie könnten im März nachgeholt werden, so die Behörden dem Fußball Grünes Licht erteilen. Der Plan der Vorbereitung liegt bereits in der Schublade.

   
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