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Malchin auf Touren, Baabes erste Heimpleite

Details

Malchins Landesliga-Fußballer setzten ein Novum unter einen kuriosen Auswärtsauftritt. Trotz einiger personeller Umstellungen holten die Rot-Weißen einen wichtigen Auswärtssieg, erzielten erstmals in dieser Saison 5 Treffer und haben einen Top-Aushilfsknipser gefunden.

 

Die längste Auswärtsreise der Saison meisterte die Malchiner Elf am Ende mit dem zweiten Auswärtssieg des Jahres, was die Stimmung für die heitere Rückfahrt anheizte. Es ist schwer ein Spiel auf einen einzigen Spieler zu reduzieren, erst recht trifft dies auf den Auswärtsauftritt des FSV zu. Mehmet Yildiz traf gleich viermal ins Tor der Baaber. Der Knipser, der in den ersten acht Spieltagen den Beinamen „außer Dienst“ mitführte bewies das Talent, den Gegner genau im richtigen Moment einen einzuschenken.

Immer wenn die Baaber aufmuckten, blieb vor allem Yildiz cool. Doch es war mehr als Yildizs außergewöhnlicher Tag, der das Spiel der 1919er prägte. Marcus Köllmann hütete das Tor. Köllmann ist etatmäßige Nummer 3 drei im Kader, eigentlich Verteidiger und de Vertretung von Stammkeeper Rene Schnaar und Nachwuchstalent Malte Emberger. Köllmann musste ran, das das Torwartduo dienstlich unterwegs war. Der Malchiner Kader war so dünn, dass Daniel Weldu zu seiner Landesliga-Premiere kam und diese im Mittelfeld souverän abspulte. Weldu ist sonst eine Kraft in der Kreisliga-Mannschaft. Das Match startete mit einem Paukenschlag des Gastgebers. Die Baaber boten in der 6 Minute ihre besten Spielzug auf und trafen zum 1:0. Die Statistik ließ böses Erahnen.

 

Die Blau-Weißen hatten in dieser Saison noch keine Heimniederlage eingesteckt. Aus vier Duellen auf dem feinen Sportareal holte man drei Siege und 1 Remis. Mit der Führung im Rücken erinnerte vieles an einen Ausbau der Heimserie. Doch der Gast schlug zurück. Einen Budniak-Ecke landete bei Mathias Netling, der das Leder über die Linie schob. Es waren erst 9 Minute gespielt und beide Teams legten einen unterhaltsamen ersten Durchgang hin. Der wuselig Hannes Kulartz prägte das Malchiner Offensivspiel. Als dann Nico Libnow Kumpel Yildiz bediente, war der mitgereiste Anhang in Laune. Yildiz blieb cool und traf zum 2:1. Die Fürhung hielt nicht lange. Libnow verlor einen Ball am eigenen Sechzehner, was der Platzherr nutzte und zum 2:2 traf. Nun war auf Yildiz Verlass. Der 23-Järhige lupfte zunächst zum 3:2 in die Maschen und traf in der 38. Minute sogar zum 4:2. Diesen Vorsprung brachten die 1919er in die Pause, um nachzujustieren.

 

Im zweiten Part wurde es nicht mehr so vogelwild. Die FSVer wartete auf die Gelegenheit das Spiel zu entscheiden. Die kam. Erst blieb Kulartz zu nachlässig, dann nutzte Yildiz eine Unstimmigkeit in der Abwehr der Blau-Weißen in der 70. Minute. Der solide Vorsprung geriet nur einmal ins Wanken. Köllmann und Co hatten nach einem Strafraumgewusel Glück, als der Ball an den Innenpfosten klatschte.

 

FSV Malchin: Köllmann; Klepper, Budniak, Libnow; Rümker, Netling, Wagenknecht, Weldu, Hewelt; Kulartz, Yildiz

   
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